Ein detaillierter Game-Plan, präzise Schläge und ein verbessertes kurzes Spiel: Das sind laut Allen John die Gründe für seinen ersten Sieg auf der Tour seit sieben Jahren. Der 30-Jährige war früher schon einmal Professional und errang 2011 als solcher einen Titel auf der Pro Golf Tour, ist jedoch seit 2014 wieder Amateur und wurde deutschlandweit bekannt als Deutscher Meister, Weltmeister und Olympiasieger der Gehörlosen.

Seit dieser Saison schlägt der Amateur des GC St. Leon-Rot wieder vermehrt bei den Profis ab, konnte zuletzt bei der Haugschlag NÖ Open einen vierten Rang erobern. Nun stand im niederösterreichischen St. Pölten das nächste Ranglistenevent in der Alpenrepublik an, und Allen John nutzte seine Chance: Nachdem er nach einer 65 in Runde 1 und einer 66 an Tag 2 die Finalrunde als geteilter Führender angetreten hatte, gab er die Spitzenposition nicht mehr aus den Händen. Mit einer 67 auf dem Par 71-Platz des Golfclub St. Pölten behauptete er die Führung und beendete das Turnier zwei Schläge vor Mateusz Gradecki und Gregory Wiggins (jeweils -13).

„Ich habe in den letzten Wochen sehr viel trainiert, um mein Spiel auf ein neues Level zu bringen. Ich bin sehr froh, dass sich das auch schon so schnell ausgezahlt hat“, so John. „Mein Game-Plan war sehr detailliert und ist gut aufgegangen. Ich wusste genau, auf welchen Bahnen ich welche Schläger nutze, und wo ich mehr Risiko eingehen kann. Dadurch konnte ich mir gute Chance erarbeiten und diese auch nutzen. Vor allem mein kurzes Spiel hat hervorragend funktioniert, das war heute sicherlich ausschlaggebend.“

Euer Lefty Stephan

Die Shownotes:
Das Leaderboard
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Turnierübersicht
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